Samstag, 12. Mai 2007

Mein feuchter Traum

Hihi .. ja .. habter Gedacht. Aber nachdem ich mich jetzt ja für Scrubs-mäßige Titel entschieden hab, muss ich die auch n bisschen dämlich formulieren. Und da es, auch wenns ziemlich melodramatisch klingt, ein recht "traumhaftes" Wochenende war und ausserdem durch das Rafting ziemlich nass/feucht, ja, da dacht ich mir das passt, dacht ich.
Aber nun zu unserer Wochenendaktivität. Für das Wochenende vom 9. bis zum 11. März, hatten wir also mal wieder ne größere Tour geplant. Zum Rafting und Sightseeing nach Rotorua, ca 200km südöstlich von Auckland gelegen.
Am Freitag gings also nach der Uni direkt das Auto abholen und dann ab .. in den Aucklander Feierabendstau. Unter anderem aufgrunddessen kamen wir also an diesem Abend, nicht wie etwa bei der Buchung des Hostels behauptet, gegen 5 Uhr nachmittags in Rotorua an, sondern erst gegen 9 Uhr abends. Obwohl es also schon recht spät war, und wir von der Landschaft nicht mehr allzuviel sehen konnten, die geothermische Aktivität der Gegend bekamen wir schon an diesem Abend mit. Es riecht nach Schwefel, in der ganzen Stadt, einfach überall. Aber man gewöhnt sich weitestgehend dran. Nachdem wir dann unsere beiden Doppelzimmer bezogen hatten, gings erst kurz raus, ein wenig Bier besorgen, um dann mit kühlem selbigen den Hosteleigenen Hot-Pool aufzusuchen (war in diesem Falle nichts geothermisches, einfach ein heisser Pool), und ein wenig im Wasser zu faulenzen. Leider wird dieser schon um 10 Uhr geschlossen und wir mussten viel zu früh schon wieder raus. Nach einem Besuch in Rotoruas Provinz-Nachtleben gings dann ab ins Bett, um am nächsten Tag dann fit fürs Rafting zu sein.
Nach ausgiebigem Frühstück im "Fat Dog" gehts also am Samstag Vormittag los nach Hells Gate zu Kaitiaki Adventures, ein Stück ausserhalb von Rotorua.
Nach ein paar Kilometern mit dem Bus zum Fluss gings nach der Einweisung dann ziemlich mit zwei Booten bald los. Wobei ich dabei erwähnen sollte, dass ich ursprünglich dachte, es sei das Ziel der Raftingguides ihre Passagiere _im_ Boot den Fluss runterzubringen und ein mögliches über-Bord-gehen möglichst zu verhindern. Naja .. ich sollte mich getäuscht haben. Wobei es zunächst mal damit anfing, dass einer unserer Guides, nachdem wir uns hinter einem Felsen "versteckt" hatten das andere Boot vom Felsen herunter mit Flussalgen bewarf. Nächstes Opfer war dann schon ich. In einer ruhigeren Kehre plötzlich Kommando "Backwards" .. man legt sich als schön ins Zeug und paddelt rückwärts ohne in selbige Richtung zu sehen. Das machen ja schon die Guides. Als wir dann also rückwärts die Felswand erreicht hatten tat nurnoch die Massenträgheit ihr übriges und ich lag erstmal im Wasser. Nachdem ich irgendwie wieder ins Boot gekommen war und wir noch eine Passagierin des anderen Bootes (samt Paddel) aus dem Wasser gezogen hatten, dachte sich einer der unsrigen Guides wohl wiederum, dass zwei ja nicht genug sei, sprang auf das andere Boot, schnappte sich einen der zahlenden Kunden und ab zusammen ins Wasser. Der Revanche entkam ich glücklicherweise .. aber ich war ja auch schon mal draussen. Danach ging es dann sogar ertsmal ganz gesittet weiter und über die ersten (kleinen) Wasserfälle (2m und 3m). Nach kurzem Stop vor den letzten Wasserfall (7m) und Anweisungen was tun soll, für den Fall, dass sich das Boot umdreht. Nachdem sich das Boot dann eben doch nicht umgedreht hat, waren unsere Rafting-Experten der Meinung, wir könnten doch trotzdem ein wenig baden gehn und unterhalb des Wasserfalls durch die Gegend schwimmen. Bei dem wiederbesteigen des Bootes unterschätzte ich dann leider ein wenig die Wassertiefe, was meine Knie dann ein wenig büßen mussten. Ein paar Stromschnellen später hiess es dann mal wieder raus aus dem Boot. Noch kurze Anweisung "auf den Rücken - Füße nach vorne - wenn man nicht weiss wo oben ist, einfach Beine und Arme anziehen und warten bis die Weste ihren Job tut" .. und dann ab durch die Stromschnellen getrieben. Und man muss sagen, das mit dem Beine und Arme anziehen funktioniert hervorragend. Nachdem alle das Boot wieder bestiegen hatten, wir noch ein wenig in die letzten Stromschnellen reingefahren waren und so das Boot ein wenig unter Wasser egsetzt hatten wars allerdings leider auch schon wieder rum und wir am Ende der Tour angekommen. Nach dem Gruppenfoto also ab in den Bus und zurück nach Hells Gate.
Nach dem ganzen Rafting dachten wir uns dann, dass wir den Rest des Tages einfach nichts mehr tun sollten und fuhren etwa 50km nördlich an der Bay of Plenty zum Pukehina Beach um dort noch ein wenig am Strand rumzuliegen und in den Wellen rumzuhüpfen. Kurz vor Sonnenuntergang gings dann aber wieder zurück nach Rotorua um dort was zu essen und abermals Bier für den Hotpool zu besorgen und so einen gemütlichen abend zu begehen.
Am Sonntag war der einzige Tagesordnungspunkt das Geothermalgebiet von Te Puia mit Mudpools, Geysiren, ein wenig Maorikultur und einem Kiwihaus (diese Viecher sehn schon recht doof aus .. aber der Gang is lustig *g*).

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