Also endlich mal den 2. Handzettel bezüglich Gott, den ich in Auckland bekommen hab ...

Ich mag das "Zap" Geräusch beim entstehen des Universums.
Ein wenig größer nochmal:
Zap
praet - 12. Mai, 16:46
Hihi .. ja .. habter Gedacht. Aber nachdem ich mich jetzt ja für Scrubs-mäßige Titel entschieden hab, muss ich die auch n bisschen dämlich formulieren. Und da es, auch wenns ziemlich melodramatisch klingt, ein recht "traumhaftes" Wochenende war und ausserdem durch das Rafting ziemlich nass/feucht, ja, da dacht ich mir das passt, dacht ich.
Aber nun zu unserer Wochenendaktivität. Für das Wochenende vom 9. bis zum 11. März, hatten wir also mal wieder ne größere Tour geplant. Zum Rafting und Sightseeing nach Rotorua, ca 200km südöstlich von Auckland gelegen.
Am Freitag gings also nach der Uni direkt das Auto abholen und dann ab .. in den Aucklander Feierabendstau. Unter anderem aufgrunddessen kamen wir also an diesem Abend, nicht wie etwa bei der Buchung des Hostels behauptet, gegen 5 Uhr nachmittags in Rotorua an, sondern erst gegen 9 Uhr abends. Obwohl es also schon recht spät war, und wir von der Landschaft nicht mehr allzuviel sehen konnten, die geothermische Aktivität der Gegend bekamen wir schon an diesem Abend mit. Es riecht nach Schwefel, in der ganzen Stadt, einfach überall. Aber man gewöhnt sich weitestgehend dran. Nachdem wir dann unsere beiden Doppelzimmer bezogen hatten, gings erst kurz raus, ein wenig Bier besorgen, um dann mit kühlem selbigen den Hosteleigenen Hot-Pool aufzusuchen (war in diesem Falle nichts geothermisches, einfach ein heisser Pool), und ein wenig im Wasser zu faulenzen. Leider wird dieser schon um 10 Uhr geschlossen und wir mussten viel zu früh schon wieder raus. Nach einem Besuch in Rotoruas Provinz-Nachtleben gings dann ab ins Bett, um am nächsten Tag dann fit fürs Rafting zu sein.
Nach ausgiebigem Frühstück im "Fat Dog" gehts also am Samstag Vormittag los nach Hells Gate zu Kaitiaki Adventures, ein Stück ausserhalb von Rotorua.
Nach ein paar Kilometern mit dem Bus zum Fluss gings nach der Einweisung dann ziemlich mit zwei Booten bald los. Wobei ich dabei erwähnen sollte, dass ich ursprünglich dachte, es sei das Ziel der Raftingguides ihre Passagiere _im_ Boot den Fluss runterzubringen und ein mögliches über-Bord-gehen möglichst zu verhindern. Naja .. ich sollte mich getäuscht haben. Wobei es zunächst mal damit anfing, dass einer unserer Guides, nachdem wir uns hinter einem Felsen "versteckt" hatten das andere Boot vom Felsen herunter mit Flussalgen bewarf. Nächstes Opfer war dann schon ich. In einer ruhigeren Kehre plötzlich Kommando "Backwards" .. man legt sich als schön ins Zeug und paddelt rückwärts ohne in selbige Richtung zu sehen. Das machen ja schon die Guides. Als wir dann also rückwärts die Felswand erreicht hatten tat nurnoch die Massenträgheit ihr übriges und ich lag erstmal im Wasser. Nachdem ich irgendwie wieder ins Boot gekommen war und wir noch eine Passagierin des anderen Bootes (samt Paddel) aus dem Wasser gezogen hatten, dachte sich einer der unsrigen Guides wohl wiederum, dass zwei ja nicht genug sei, sprang auf das andere Boot, schnappte sich einen der zahlenden Kunden und ab zusammen ins Wasser. Der Revanche entkam ich glücklicherweise .. aber ich war ja auch schon mal draussen. Danach ging es dann sogar ertsmal ganz gesittet weiter und über die ersten (kleinen) Wasserfälle (2m und 3m). Nach kurzem Stop vor den letzten Wasserfall (7m) und Anweisungen was tun soll, für den Fall, dass sich das Boot umdreht. Nachdem sich das Boot dann eben doch nicht umgedreht hat, waren unsere Rafting-Experten der Meinung, wir könnten doch trotzdem ein wenig baden gehn und unterhalb des Wasserfalls durch die Gegend schwimmen. Bei dem wiederbesteigen des Bootes unterschätzte ich dann leider ein wenig die Wassertiefe, was meine Knie dann ein wenig büßen mussten. Ein paar Stromschnellen später hiess es dann mal wieder raus aus dem Boot. Noch kurze Anweisung "auf den Rücken - Füße nach vorne - wenn man nicht weiss wo oben ist, einfach Beine und Arme anziehen und warten bis die Weste ihren Job tut" .. und dann ab durch die Stromschnellen getrieben. Und man muss sagen, das mit dem Beine und Arme anziehen funktioniert hervorragend. Nachdem alle das Boot wieder bestiegen hatten, wir noch ein wenig in die letzten Stromschnellen reingefahren waren und so das Boot ein wenig unter Wasser egsetzt hatten wars allerdings leider auch schon wieder rum und wir am Ende der Tour angekommen. Nach dem Gruppenfoto also ab in den Bus und zurück nach Hells Gate.
Nach dem ganzen Rafting dachten wir uns dann, dass wir den Rest des Tages einfach nichts mehr tun sollten und fuhren etwa 50km nördlich an der Bay of Plenty zum Pukehina Beach um dort noch ein wenig am Strand rumzuliegen und in den Wellen rumzuhüpfen. Kurz vor Sonnenuntergang gings dann aber wieder zurück nach Rotorua um dort was zu essen und abermals Bier für den Hotpool zu besorgen und so einen gemütlichen abend zu begehen.
Am Sonntag war der einzige Tagesordnungspunkt das Geothermalgebiet von Te Puia mit Mudpools, Geysiren, ein wenig Maorikultur und einem Kiwihaus (diese Viecher sehn schon recht doof aus .. aber der Gang is lustig *g*).
praet - 12. Mai, 16:31
Am ersten Märzwochenende war abermals keine größere Reise geplant. Freitags sollte in den Student Commons in der Universität eine "Postgrad Party" stattfinden und wir beschlossen unsere zwischenmenschlichen Kontakte zu pflegen. Um allerdings nicht das ganze Wochenende tatenlos zu Hause zu sitzen, planten wir für Sonntag den Besuch von Rangitoto Island.
Rangitoto Island, etwa zehn Kilometer von Auckland entfernt im Hauraki Gulf gelegen, ist eine recht kleine, runde, vulkanische Insel. Zudem mit ihrem Alter von gerade mal 600 Jahren geologisch gesehen eher jung. Für die damaligen Maori-Bewohner der Schwesterinsel Motutapu muss das eines Tages ein ziemlich böses Erwachen gewesen sein. Oder auch nicht. Die Ausgrabungsarbeiten dauern noch an.
Am Sonntag also morgens schon früh raus um die Fähre um 9:15 zu erwischen. Noch schnell alles nötige einkaufen (mangels Zivilisation auf der Insel nicht möglich) und dann rüber.
Wie ihr sicher den Fotos schon entnehmen konntet stellt sich die Insel bei genauerer Betrachtung als sehr .. vulkanisch heraus. Von der Erkenntnis zwar nicht überaus überrascht gelten unsere Sorgen, trotz permanenter gegenteiliger Versicherungen, Florians Füßen, die die Wanderung wohl in den FlipFlops überstehen müssen. Um der großen Meute der Wochenendbesucher zu entgehen und da wir eh planten bis zur letzten Fähre um 17 Uhr zu bleiben, beginnen wir nicht wie (fast) alle anderen direkt mit dem Aufstieg zum Gipfel/Krater, sondern mit dem Coastal Walk. Von der Küste ist zwar schon nach wenigen Minuten, dank dichtem Busch, nichts mehr zu sehen, schee ischs trotzdem. Bei unserer Nahrungspause gegen 12 Uhr an der Islington Bay (mit Blick auf Motutapu) fängt es dann für einige Momente an leicht zu rieseln, woraufhin Christoph seinen Regenschirm (!) auspackt und unter diesem weiterisst...
Nach der Pause und wieder in trockener Umgebung gehts dann weiter bis zu dem, erst seit wenigen Jahrzehnten bestehenden, natürlichen Damm, der die beiden Inseln verbindet. Nach kurzem Spielen auf der Brücke ("Rangitoto - Motutapu - Rangitoto - Motutapu - ...") gehts dann schließlich Richtung Gipfel. Aufgrund der breiten Strasse wohl der am wenigsten hübsche Teil der Wanderung, dafür kommt man aber schnell voran was uns wieder optimistischer auf den Fährablegezeitpunkt blicken lässt. Kurz unterhalb des Gipfels geht es dann erst noch in/durch die "Lava Caves" - mehrere (hintereinanderliegende) lange und enge Höhlen, durch die man zum Teil auch durchkriechen kann. Und muss.
Danach dann hoch zum Gipfel um erst einen Blick in den Krater zu werfen, anstatt eines brennenden Tors zur Hölle jedoch leider nur Bewuchs zu sehen. Dafür ist der Ausblick über die Umgebung von von Auckland umso späktakulärer. Scho widder schee ;)
Nach Sighseeing, zweiter Essenspause und ein wenig Ausruhen gehts dann nochmal etwa 45 Minuten den Berg runter und zurück zum Fähranlegeplatz und von dort wenig später zurück nach Auckland.
Und am Montag wieder Uni ...
praet - 21. Mär, 13:00
Also, wenn Ihr mal Probleme habt, die eines Gebetes bedürfen, habt aber keine Zeit das selber zu tun, oder glaubt nicht dran, oder was immer, hier die Lösung:

Is doch lieb, oder?
to be continued...
praet - 17. Mär, 14:20
Ich hab es .. ja .. endlich bin ich im Besitz eines gültigen Studentenvisums für Neuseeland. Aber der Reihe nach:
Nachdem ich also endlich eine Wohnung gefunden hatte, eingeschrieben war und somit zwei von drei, meiner primären Aufgaben für die ersten Wochen abgearbeitet hatte konnte ich mich daran machen mir ein Visum zu besorgen, welches nicht im April schon wieder abläuft. Ein nicht zu verachtender Vorteil am Besitz eines Visums ist zudem auch, dass man seine Student ID Card erst bekommt, wenn man auch im Besitz eines Visums ist.
Eines schönen Freitags mach ich mich auf den Weg zum International Office der Universität. Angeblich ist hier alles viel schneller und einfacher, als wenn man zum Immigration Service (NZIS) geht. Nett von der Universität.
Also hingegangen, ein Antragsformular geholt, weitestgehend ausgefüllt und wieder nach Hause um alle restlichen Unterlagen zu besorgen (Mietvertrag hatte ich natürlich nicht mitgenommen) und später nach den Vorlesungen (es war etwa 2:05pm) zurück.
"Sorry, the visa application closes at 2pm." .. Hmmm .. Mist .. aber sie ist immerhin bereit mal meine Unterlagen anzuschauen ob ich auch alles habe, was ich brauche, sodass das dann am Montag alles klappt. Bei meinem "Guarantors Formular", welches ich von der NZIS Seite runtergeladen hatte und das bestätigt, dass ich im Falle akuten Geldmangels, von zuhause unterstützt werde (incl Stempel der Sparkasse, dass sich auf dem Konto genügend Geld befindet) stutzt sie dann etwas und erklärt mir dann, dass sie das nicht annehmen kann. Wenn ich dieses Formular benutzen will, dann müsste ich schon zum NZIS gehen. Die Universität kann ja nicht überprüfen ob die angegebene Bank vertrauenswürdig ist oder so. Dort dauert das aber dann 4 Wochen, statt einer bei der Universität. Um hier mein Visum zu beantragen bräuchte ich schon ein neuseeländisches Konto mit min. 5000NZ$.
Also unverrichteter Dinge wieder nach Hause. Ein paar Tage, Telefonate und der Entscheidung für ein neuseeländisches Konto später, konnte es dann losgehen das Geld nach Neuseeland zu transferieren. Da eine Auslandsüberweisung jedoch ziemlich kostspielig sein kann und ausserdem bis zu ner Woche dauert, per Barabhebung mit deutscher Bankkarte. Wobei die Beschränkung von maximal 800$ pro Tag das ganze nicht unbedingt schneller macht.
Wiederum ein paar Tage und Bareinzahlungen später, befindet sich genug Geld auf dem Konto, und schon einen Tag später kann mir die Bank das auch per Bank-Statement bestätigen. Also endlich am 7.3. Antrag komplett abgegeben und dabei dann auch wegen ID-Card nachgefragt, ob die dann nächste Woche auch fertig ist. Ohne Weiteres, Nein. Ich müsste erst noch ein neues Foto einreichen, das alte hatte einen weißen Hintergrund (!), was mit den ID-Cards leider nicht funktioniert. Also direkt rüber in die Uni-Apotheke um ein furchtbar hässliches Passfoto zu machen und direkt zur International Office zu bringen. OK .. in einer Woche sollte alles fertig sein.
Diesen Mittwoch wars also dann endlich soweit. Frohen Mutes mache ich mich auf den Weg um meinen Pass, incl Studentenvisum abzuholen. Funktioniert auch direkt, mein Pass liegt schon bereit. Kann ich auch meine ID-Card gleich mitnehmen? Nach dieser Frage starrt und klickt sie erst ne Weile hilflos auf Ihrem PC rum, um mich dann zu fragen: "Are you already enrolled?" - Bitte? Ja verdammt, ich bin eingeschrieben. Was soll das denn jetz..? "... However, your ID-card has not been processed, can you come back on Friday?"
Freitag. Diesmal weniger frohen Mutes, mit einem furchtbaren Hunger und einem sich in der Helligkeit nich vollkommend wohlfühlenden Kopf mach ich mich abermals auf den Weg zum International Office, während ich eigentlich nur von einem einzigen Gedanken beseelt bin: "ich .. muss ... Essen". Aber sollte ja hoffentlich ganz schnell gehn. Karte abholen und wieder raus.
Die erste Frage die mir dort dann allerdings gestellt wird, lässt diesen Gedanken direkt wieder verschwinden (den mit dem schnell wieder raus):
"Are you already enrolled?"
Was? Wie? Bitte? Ja schon lang! Sie überlegt dann wieder eine Weile wobei auch diesmal der PC keine allzugroße Hilfe zu sein scheint. Zu guter letzt schreibt sie mir dann einen Brief fürs ID-Card Center und schickt mich in die Verwaltung im Clocktower.
Dort geht dann alles komischerweise ziemlich schnell. Nachdem ich mein Briefchen am richtigen Schalter abgegeben hab, drückt mein Gegenüber ein paar Tasten und druckt mit dem neben Ihm stehenden Drucker einfach meine ID-Card aus. ??? Wofür wartet man da eigentlich ne Woche drauf .. das hatts doch jetz in 3 Minuten gehabt. Is mir echt ein Rätsel.
PS: Mein Visum im Pass wurde am 8.3. ausgestellt. die restlichen 6 Tage musste höchstwahrscheinlich einfach der Kleber trocknen oder so .......
praet - 17. Mär, 04:05
Also am nächsten morgen in unserer Villa aufgewacht und erstmal draussen nachgesehn wos uns in der Nachta davor den so hinverschlagen hat. Das Ergebnis liess einiges für den Tag hoffen. Mitten im grünen mit Blick auf einen kilometerlangen Sandstrand.
Wobei Great Barrier Island eh sehr naturlastig ist, ums mal so auszudrücken. Auf 285 km² etwa 1000 Einwohner. Elektrizität gibt es nicht, alle Bewohner versorgen sich selbst über Solarzellen und/oder Generatoren. (Fast) jeden Tag kommt eine Fähre zur Insel und es gibt mehrere Flugplätze (Graspisten). Diese abgelegenheit hat aber auch dafür gesorgt, dass Great Barrier Island die einzige Insel Neuseelands ist, auf der keine Possums vorkommen. Geteerte Strassen sind stellenweise vorhanden, die eine "Hauptstrasse" über die insel ist jedoch zum größten Teil eine Schotterpiste.
Nach dem Frühstück (neuseeländische WheatBix mit Milch, vom Vermieter gestellt) gehts zum kurzen Einkauf nach Tryphena und danach in die Berge zur Wanderung zum Gipfel der Insel, dem Hirakimata. Auf dem Gipfel dann ne lange Pause mit Vesper und leider ohne Gipfelpils ;) . Nach dem Abstieg dann noch ein wenig
weiter in den Norden um noch ein bisschen mehr von der Insel zu sehen. Dort Pause an einer Bucht, bis wir von komischen beissenden Wasserkäfern und der Flut vertrieben werden. Auf der Suche nach etwas essbarem geht die Reise dann weiter nach Port Fitzroy (dem 2. Hafen der Insel) und direkt nach der Ankunft dort, wieder zurück zur David dort (wahrscheinlich) seine Digitalkamera verloren hat. Inzwischen haben wir auch einen weiteren Mitfahrer, einen US-Studenten, der seit 2 Jahren oder so in Neuseeland ist ("Hitchhiking is really easy here, the next car that comes will stop. The only problem is, when will the next car come." o.ä.). Zurück bei unserem Rastplatz finden wir die (leicht ramponierte) Kamera auch direkt. David ist wohl bei der Abfahrt beim Rückwärtsfahren drübergefahren nachdem sich der Gürtelhalter aufgelköst hatte. Funktionstechnisch ist sie aber noch in Ordnung. Jetzt also möglichst schnell zurückj nach Trayphena um noch was zu essen zu bekommen (angeblich bis 21:30) und kurz nach 9 sind wir dann sogar dort. Beim aussteigen merkt Florian dann, dass seine Schuhe fehlen (bei unserem Rastplatz hatte er sie noch), entscheidet sich aber selbst gegen eine Fahrt zurück. Also lassen wir bei Fish&Chips und neuseeländischem Bier den Abend ausklingen.
Am nächsten Tag relaxen wir dann vor-mittags am Strand bevor wir dann wieder zur Fähre müssen. Wobei die Rückfahrt aufgrund eines leichten Irrtums, was den Ablegezeitpunkt betrifft etwas zügiger begangen wird. Zum Volltanken bleibt dann auch keine Zeit mehr .. wir stellen den Wagen also wie gefordert auf dem Parkplatz bei der Fähre ab, legen den Schlüssel in den Aschenbecher (ja auch das war so gefordert) und legen etwas geld für den Sprit dazu. Zurück dann wieder 4,5h Schaukelei, kurz unterbrochen durch Delfine, die ca. 10 min lang vor unserem Boot herschwimmen. Am abend dann noch eine ziemlich geschaffte Danja im Railway Campus besucht und zurück in die YHA .. neuer Zimmermitbewohner .. Manuel, Info-Student aus Deutschland.
Montag. Beginn der Orientation Week an der Universität. Nach Willkommensveranstaltung, Infozeug, Museumsbesuch und "Kiwi-Sports" tingel ich also relativ lustlos wieder richtung YHA. Auf dem Rückweg "stolper" über ein paar Schild an einem Hochhaus "Rooms Vacant" .. also gleich die Nummer auf dem Schild angerufen, 5 min auf den Hausmeister gewartet, und mir ein Zimmer angeguggt und direkt am nächsten Morgen den Vertrag unterschrieben. Keine Lust weiterzusuchen, ausserdem maximal 3 Minuten zur Universität und für Aucklander Verhältnisse recht günstig.
Am Mittwoch morgen also Einzug und am Donnerstag schon das (furchtbar langsame) Internet besorgt.
Fehlt nurnoch das Visum (to be continued.....)
Das Wochenende war mit "Long Bay BBQ" und Konzert in der Domain am Samstag und nem faulen Sonntag relativ gemütlich geprägt ..
Und seit Montag jetzt richtig Uni .. aber das interessiert euch jetz bestimmt nemmer .. weil Uni is wie überall ;)
Manu
praet - 1. Mär, 07:42
.. komm ich jetz ma dazu den so lange geforderten Blog anzufangen. Auch wenn der Anfang denkbar unkreativ is (nein nicht der dieses Textes, sondern dass ich einfach den gleichen Anbieter wie de konsi nehm), aber seis drum. Nachdem ich nun schlussendlich ne Wohnung gefunden und auch Internet hab, werde ich mal die ersten zwei Wochen zusammenfassen .. so weit wie nötig halt.
Der Flug war an sich ziemlich unspektakulär, abgesehn von der Tatsache, dass das akzeptabelste Flugzeugessen nach 6 Mahlzeiten wahrscheinlich für jeden Magen zu viel ist und der überraschenden Feststellung dass es illegal ist in Singapur Drogen einzuführen. Also nach 30 Stunden und einem neuseeländischen Einreisevideo, das mich stark an die deutschen "Raubkopierer sind Verbrecher" Videos erinnert hat, in Auckland aus dem Flugzeug. Dort dann nen "Declare-Zettel" besorgt (waren im Flugzeug aus) und sich mit dem gewissenhaft aufgefüten Teil in die Schlange gestellt ..... und schon etwa 2 1/2 Stunden später hatte man die ganze Prozedur, incl. Bio-X-Ray Maschine hinter sich gebracht.
Im von der Universität bestellten Taxi lernen wir dann Florian, LLM Student aus Konstanz kennen, mit dem ich in der Jugendherberge zusammen in einem Zimmer untergebracht werde.
Auf der Fahrt bekommen wir auch einen ersten Eindruck von der "Metropole" Neuseelands: "Wow, überall und alles grün."
Nach der Ankunft dann nur noch ein bisschen essen (mein Magen kämpft immernoch mit dem Emirates Frass) und 22 Uhr ins Bett. Aber man ist ja noch nicht müde, also les ich noch ein bisschen und Florian schreibt ne SMS... Schätzungsweise 10 min später wache ich mit dem Buch in der Hand auf, schau zum andern Bett rüber, und sehe wie Florian schlafend da liegt, in der Hand noch das Handy. War vllt doch keine so gute Idee.
Am Wochenende dann zu viert, Florians Freund David ist noch zu uns gestoßen, Auckland erkunden. Erster Vorgeschmack auf das wechselhafte Wetter (Samstag vormittags Sonnenbrand, nachmittags Dauerregen). Mit Blick auf unsere Englischfortschritte beschliessen wir, uns nur noch auf Englisch zu unterhalten und halten das seitdem recht gut durch.
Nach dem Wochenende gehe ich auf Hinweis des international offices mal zur Maths Faculty, um dort nachzufragen was meine 2. Kurswahl so macht. Deren Reaktion überrascht mich dann allerdings doch. Im System ist keine Anfrage des international office vorhanden - ich glaub da hätte ich noch lange warten können. Dank der sehr hilfsbereiten Sekretärin ist das Problem doch recht schnell gelöst und sie sagt mir, dass ich, sollte ich bis zum abend nicht in den Kursen eingeschrieben sein, noch einmal zu Ihr kommen soll. Am selben abend also im der YHA 2$ für 20 min Internet ausgegeben und nachgesehn. Ja, ich bin in Kurse eingeschrieben, aber nur die die 4 "Auffüllkurse" aus meiner 2. Wahl, die 2 Kurse für die ich angeblich schon angenommen war fehlen aber weiterhin. Also am nächsten (Mittwoch) Morgen gleich wieder zu der hilfsbereiten Dame und schon wenig später bin ich in die richtigen Mathkurse eingeschrieben und habe für den Engeneering Kurs ein "Course-Approval"-Formular in der Hand, das ich im dortigen Sekreteriat angebe.
Nebenher noch Wohnungssuche und am Mittwoch abend Besichtigung eines Zimmers (etwa 5 min Fussweg zur Uni), vielversprechend, sie melden sich spätestens Freitag morgen. Nachdem nun die wichtigsten Sachen für die erste Woche erledigt sind, beschliessen wir, Freitag bis Sonntag ins Northland zu fahren (Bay of Islands, Ninty Mile Beach, etc)) und treffen uns Donnerstag zur genauen Planung im Albert Park. Ernüchterung stellt sich jedoch ein, nachdem kein einziger Aucklander Mietwagenanbieter auch nur ein einziges Auto fürs Wochenende frei hat. Also umdisponieren. Nach einigen Diskussionen ebtscheiden wir uns für Great Barrier Island, etwa 100km vor Auckland im Hauraki Golf gelegen. Dort findet sich zwar keine Backpacker Übernachtungsmöglichkeit, aber eine "Villa" für 200$ pro Nacht und ausserdem kann man auch noch Autos mieten. Also buchen wir noch am Abend die Fähre für den nächsten Tag.
Los gehts dann Freitag um 16:30 (die von der Wohnung haben sich noch nicht gemeldet). Nach 4:30 Stunden Schaukelei kommen wir dann im Dunkeln auf der Insel an und haben etwa 45 Minuten später auch schon unsere Unterkunft gefunden "Medlands Beach Backpacker and Villa".
to be continued ...
praet - 23. Feb, 09:28