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Mittwoch, 21. März 2007

Mein Vulkan

Am ersten Märzwochenende war abermals keine größere Reise geplant. Freitags sollte in den Student Commons in der Universität eine "Postgrad Party" stattfinden und wir beschlossen unsere zwischenmenschlichen Kontakte zu pflegen. Um allerdings nicht das ganze Wochenende tatenlos zu Hause zu sitzen, planten wir für Sonntag den Besuch von Rangitoto Island.

Rangitoto Island, etwa zehn Kilometer von Auckland entfernt im Hauraki Gulf gelegen, ist eine recht kleine, runde, vulkanische Insel. Zudem mit ihrem Alter von gerade mal 600 Jahren geologisch gesehen eher jung. Für die damaligen Maori-Bewohner der Schwesterinsel Motutapu muss das eines Tages ein ziemlich böses Erwachen gewesen sein. Oder auch nicht. Die Ausgrabungsarbeiten dauern noch an.

Am Sonntag also morgens schon früh raus um die Fähre um 9:15 zu erwischen. Noch schnell alles nötige einkaufen (mangels Zivilisation auf der Insel nicht möglich) und dann rüber.

Wie ihr sicher den Fotos schon entnehmen konntet stellt sich die Insel bei genauerer Betrachtung als sehr .. vulkanisch heraus. Von der Erkenntnis zwar nicht überaus überrascht gelten unsere Sorgen, trotz permanenter gegenteiliger Versicherungen, Florians Füßen, die die Wanderung wohl in den FlipFlops überstehen müssen. Um der großen Meute der Wochenendbesucher zu entgehen und da wir eh planten bis zur letzten Fähre um 17 Uhr zu bleiben, beginnen wir nicht wie (fast) alle anderen direkt mit dem Aufstieg zum Gipfel/Krater, sondern mit dem Coastal Walk. Von der Küste ist zwar schon nach wenigen Minuten, dank dichtem Busch, nichts mehr zu sehen, schee ischs trotzdem. Bei unserer Nahrungspause gegen 12 Uhr an der Islington Bay (mit Blick auf Motutapu) fängt es dann für einige Momente an leicht zu rieseln, woraufhin Christoph seinen Regenschirm (!) auspackt und unter diesem weiterisst...
Nach der Pause und wieder in trockener Umgebung gehts dann weiter bis zu dem, erst seit wenigen Jahrzehnten bestehenden, natürlichen Damm, der die beiden Inseln verbindet. Nach kurzem Spielen auf der Brücke ("Rangitoto - Motutapu - Rangitoto - Motutapu - ...") gehts dann schließlich Richtung Gipfel. Aufgrund der breiten Strasse wohl der am wenigsten hübsche Teil der Wanderung, dafür kommt man aber schnell voran was uns wieder optimistischer auf den Fährablegezeitpunkt blicken lässt. Kurz unterhalb des Gipfels geht es dann erst noch in/durch die "Lava Caves" - mehrere (hintereinanderliegende) lange und enge Höhlen, durch die man zum Teil auch durchkriechen kann. Und muss.
Danach dann hoch zum Gipfel um erst einen Blick in den Krater zu werfen, anstatt eines brennenden Tors zur Hölle jedoch leider nur Bewuchs zu sehen. Dafür ist der Ausblick über die Umgebung von von Auckland umso späktakulärer. Scho widder schee ;)
Nach Sighseeing, zweiter Essenspause und ein wenig Ausruhen gehts dann nochmal etwa 45 Minuten den Berg runter und zurück zum Fähranlegeplatz und von dort wenig später zurück nach Auckland.

Und am Montag wieder Uni ...

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